Vorlese-Tipps vom Lesepaten

Als ehrenamtlicher Lesepate stelle ich hier nützliche Tipps vor, um das Vorlesen zu vereinfachen!

Vorlesen kann man auch zwischendurch. Kapitel bestehen aus einzelnen Szenen und Szenen aus Absätzen. Lassen Sie sich nicht von „keine Zeit“ abbringen. Vorlesen passt in jeden Alltag.

Sie müssen weder schauspielern noch die Stimme verstellen, aber wenn Sie es möchten, können Sie sich nach dem ersten Lesen mit einem Bleistift Symbole für die jeweiligen Stimmen ins Buch malen.

Wenn Ihr Kind Sie unterbricht, ist es kein Zeichen von mangelnder Konzentration. Zuhören und Stillsitzen lernen Kinder mit der Zeit. Unterbricht Ihr Kind und hat Fragen oder will etwas dazu erzählen oder eine Illustration anschauen, dann ist Ihr Kind besonders stark konzentriert. Ein Buch ist nicht fertig gelesen, wenn es chronologisch gelesen wurde, sondern wenn es das Kind berührt und es Teil seines Lebens wird.

Sprechen Sie auch über Ihre Gedanken zur Geschichte. Fragen Sie Ihr Kind, was ihr oder ihm gefallen hat, was anders verlaufen wäre, hätten die Helden die Situation anders gelöst.

Wenn ihr Kind gerne malt, turnt oder sich verkleidet, ermutigen Sie es. Für Ideen sorge ich in den nächsten Posts, aber ihr Kind wird auch ohne Input tolle Ideen entwickeln, je mehr Sie ihm vorlesen.

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